Geschichte

Fortuna Logabirum übernimmt.

Schon zum Abschluss des 25ten Ostfrieslandlaufs verdichteten sich die Gerüchte, dass der Vater und Urheber des „Ossiloop“ aufhören will. Schon am Tag nach der Abschlussetappe wurde es dann bekannt, der 25ste Ossiloop war der letzte unter der Regie von Klaus Beyer.

Es begann die Suche nach einem Nachfolger, die sich erst auf den ausrichtenden Verein, des SV Holtland konzentrierte. Nachdem sich dort niemand fand sprach Klaus Beyer mit einigen Veranstalterkollegen, die sich immer für den Ossiloop stark gemacht hatten, auch hier fand sich niemand.

Interesse bekundete Edzard Wirtjes von Fortuna Logabirum. Er kam aus der Laufszene und blickte auf eine vielfältige Veranstaltungserfahrung zurück. Neben verschiedenen Läufen hatte er unter anderem internationale Triathlonveranstaltungen am Jümmesee organisiert. 1990 und 1995 jeweils Europameisterschaften und 1991 und 1994 Deutsche Meisterschaften.
Nach Rücksprache mit dem Vorstand von Fortuna Logabirum wurde man sich einig und Fortuna Logabirum übernahm erstmals für 2007 die Organisation der Veranstaltung mit Edzard Wirtjes an der Spitze.

Veränderungen

Schon für 2007 gab es Veränderungen über deren Notwendigkeit im Läuferfeld schon seit Jahren diskutiert wurde. An erster Stelle stand hier die elektronische Zeitnahme. Auf den meist schmalen Wegen des Ostfrieslandwanderwegs kam es immer wieder zu Staus. Sowohl am Start, als auch im Ziel konnte die handschriftliche Aufnahme von Nummern und Zeiten dem Ansturm nicht mehr gerecht werden.

Mit Hilfe zusätzlicher Sponsoren und einer leichten Startgelderhöhung konnte dieser erste finanzielle Kraftakt, die Einführung der elektronischen Zeitnahme gestemmt werden. Mit einem Chip am Schuh konnte die Nettozeitnahme umgesetzt werden. Vorher begann die Zeitnahme für alle mit dem Startschuss, egal ob man in der ersten Reihe oder 200m dahinter am Ende stand. Jetzt begann auch für den letzten Läufer die Zeitnahme erst beim Überlaufen der Startlinie, denn dort löste der Chip die Registrierung des Läufers aus. Das gleiche passierte im Ziel. Durch die Einführung von Startgruppen konnte das Läuferfeld auch auf der Strecke entzerrt werden. Nachdem die Läufer der Neuerung vertrauten, entspannte sich damit die Situation am Start, in der in den Jahren vorher immer großes Gedrängel um die vorderen Startpositionen üblich war.

Weitere Veränderung im ersten Jahr war der Aufdruck des Vornamens auf der Startnummer, und die Einführung der Teamwertungen, wobei hier besonders die Einführung der der VR Firmenwertung der Renner war. Der Bünting Tee Cup, die klassische Mannschaftswertung für Vereine zieht nach. Bei der Firmenwertung zählt nicht die erzielte Zeit, sondern die Teilnahme, egal welche Platzierung. „Die wollen mich nicht haben, weil ich zu langsam bin“ gilt nicht mehr – alle zählen auf der Strecke gleich. Die Zeitnahme ist entscheidend bei der Vereinswertung. Hier werden die Zeiten der schnellsten vier Männer, bzw. die schnellsten drei Frauen addiert, am Ende gewinnen die Vereine mit der niedrigsten Gesamtzeit.

Physiotherapie

Wer mit müden Beine ins Ziel kommt, und nicht weiß, wie er in drei (bzw. 4 Tagen) wieder fit sein soll, lernt schnell die Vorzüge einer Massage zur schnelleren Erholung kennen. „Die Schule“ eine Ausbildungseinrichtung für physiotherapeutische Berufe ist seit 2007 bei jeder Etappe mit 8 – 10 Schülern im Ziel und die sind heiß auf müde Läuferbeine. Sie kneten und massieren, bis es dunkel wird und helfen so vielen Läufern und bekommen selbst Praxis.